Schulanfang ohne Sorgen: Wie Eltern ihre Kinder sicher auf den Weg bringen - Bild: obs/CosmosDirekt

Wie Eltern ihre Kinder zum Schulanfang sicher auf den Weg bringen

In einigen Bundesländern ist es schon so weit, die Sommerferien sind zu Ende und der Schulstart steht an. Wie jedes Jahr kommen auch diesmal viele zum ersten Mal in die Schule und die ABC-Schützen müssen sich bald selbst auf den Weg zum Schulhaus begeben.
Nach einer aktuellen Umfrage der forsa, macht dieser Umstand fast der Hälfte aller Eltern Sorgen darüber ob den kleinen Schulstartern auf dem Weg zum Unterricht etwas zustoßen könnte. CosmosDirekt hat dazu ein paar Tipps für Eltern ausgearbeitet, worauf beim Thema Sicherheit geachtet werden sollte.
Auch wenn nicht nur die Kleinen, sondern auch vor allem die Eltern stolz darauf sind, dass ihre Kinder sich jetzt mit einem Schulranzen auf den Weg machen, so bleibt im Hinterkopf immer noch die Frage ob auch alles gut geht und auf dem Weg zur Schule oder nach Hause auch nichts passiert.

Ein im Auftrag von CosmosDirekt durchgeführte forsa-Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass immerhin 46 Prozent der Eltern, also fast die Hälfte, sich Sorgen darüber macht, ob sich ihr Kind auf dem Schulweg im Straßenverkehr verletzt, oder sogar von einem Auto angefahren wird. Die Ängste der Eltern sind auch nicht ganz grundlos, denn die meisten der Kinder sind zu Fuß auf dem Weg zur Schule (43 Prozent), ein guter Teil der Schulanfänger fährt mit dem Bus zum Unterricht (22 Prozent) und immerhin 18 Prozent werden von den Eltern mit dem Auto gefahren, und nur etwa 8 Prozent fahren selbst mit dem Fahrrad.

Tipps wie Eltern die Sicherheit ihrer Kinder erhöhen können.

Einen sicheren Weg auswählen

Die meisten Schulanfänger sind auch das erste Mal alleine auf den Straßen und Gehwegen unterwegs. Das ist für die Kinder gleich eine doppelte Herausforderung, einerseits sollen sich den neuen Anforderungen in der Schule stellen und andererseits, sollen sie direkt das richtige Verhalten auf dem Weg zur Schule einüben. Deshalb sollten Eltern möglichst schon vor Schulbeginn einen Weg suchen der die größte Sicherheit bringt, und zusammen mit dem Kind am besten über einen längeren Zeitraum, auch nach dem Beginn der Schulzeit, einüben. Vorteilhaft kann ganz besonders im Herbst und Winter Signalkleidung mit Reflektoren zur Erhöhung der Sichtbarkeit und damit der Sicherheit beitragen.

Mit Umwegen rechnen

Der direkte Weg von und zur Schule ist durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt, für den Fall das tatsächlich mal etwas passieren sollte. Der gesetzliche Versicherungsschutz gilt jedoch nicht mehr, wenn ein Kind zum Beispiel nach der Schule noch einen Freund oder eine Freundin besucht. Bei allen Abweichungen vom direkten Schulweg kann im Falle eines Unfalls nur über eine private Unfallversicherung mit finanzieller Absicherung vor den Folgen gerechnet werden, dies private Versicherung greift auf dem direkten und auch indirekten Schulweg, sowie bei Aktivitäten in der Freizeit. Dennoch hat laut forsa-Umfrage jedes zweite Elternpaar noch keine private Unfallversicherung für seinen Nachwuchs abgeschlossen.

Ein Unglück kommt selten allein

Falls ihr Kind mit dem Fahrrad versehentlich an einem Auto einen Kratzer verursacht, dann ist es von Vorteil eine entsprechende Haftpflichtversicherung zu haben, die den Schaden übernimmt. Für Familien mit Kindern ist das vermutlich die wichtigste Versicherung, denn sie kommt für fahrlässig verursachte Schäden auf, die anderen zugefügt werden. Immerhin hat fast ein Drittel der Eltern (64 Prozent) eine entsprechende Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Dabei gilt zu beachten, laut Gesetz können Kinder unter sieben Jahren gar nicht für durch sie entstandene Schäden verantwortlich und somit haftbar gemacht werden. Im öffentlichen fließenden Straßenverkehr liegt diese Grenze sogar bei zehn Jahren. Damit sind Eltern zumindest juristisch auf der sicheren Seite und müssen auch nicht für durch ihre Kinder verursachte Schäden bezahlen, sofern sie ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen sind. Viele Eltern bezahlen entstandene Schäden dennoch, weil sie sich in der Pflicht für ihren Nachwuchs sehen. Bei den meisten Versicherungen, gibt es deshalb spezielle Familien-Haftpflichtversicherungen, die solche Fälle übernehmen.

Das sind die Risiken, die Eltern für ihre Kinder auf dem Weg zur Schule sehen:

  • 43% – Verletzung im Straßenverkehr oder von einem Auto angefahren werden
  • 33% – Von Erwachsenen bedroht oder belästigt zu werden
  • 7% – Von anderen Kindern bedroht oder belästigt zu werden
  • 13 % – Machen sich keine Sorgen

Repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Befragt wurden im Mai und Juni 2013 insgesamt 1.001 Eltern mit Kindern zwischen sechs und neun Jahren. Basis des Ergebnisses ist die Befragung der Eltern, die ihr Kind nicht mit dem Auto zur Schule bringen.