Abenteuer Campen - mit der richtigen Ausrüstung kein Problem - Bild: bhossfeld / pixabay.com

Die richtige Ausrüstung fürs Campen

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Abenteuer Campen – mit der richtigen Ausrüstung kein Problem

Der Sommer steht vor der Tür und viele Leute wissen heute nichts mehr damit an zu fangen. Durch Fernseher, Computer, Konsolen und Smartphones haben gerade Kinder, aber auch Erwachsene über die letzten zwei Jahrzehnte oftmals verlernt was es bedeutet Zeit in der Natur zu verbringen. Immer mehr Leute merken dass, ihnen der Draht zur Natur verloren gegangen ist und Abenteuer im Alltag zur Mangelware werden. Deshalb gibt es in letzten Jahren einen starken Trend zurück zum Camping.

Campen ist wieder Trend

Diese alte Möglichkeit billig und mit der richtigen Ausrüstung auch sehr komfortabel zu verreisen erlebt eine Renaissance. Auch für kurze Wochenendausflüge in die nähere Umgebung oder einfach nur mit den Kindern als kleines Abenteuer im Garten zelten ist Camping genial. Doch was braucht man überhaupt alles für das Zelten und welche Ausrüstungsgegenstände sind sinnvoll? Als erstes wäre da natürlich das Zelt.

Welches Zelt ist das Beste?

Hier muss man sich natürlich erstmal fragen, für welchen Zweck man das Zelt will. Wenn man keine Wanderungen oder ähnliches vorhat bei denen man das Zelt tragen muss, dann wäre ein Wurf Zelt eine Überlegung wert. Diese Art von Zelt muss man nicht aufbauen, es stellt sich von alleine auf und muss nur noch abgespannt werden. Dafür ist es recht sperrig – im Auto kein Problem – bei längeren Strecken zu Fuß jedoch nervig. Die meisten Wurfzelte sind eher klein und für 2-4 Personen geeignet. Für den Familien-Luxus-Campingurlaub empfiehlt sich ein großes Tunnelzelt. Diese Zelte haben meistens einen großen Vorraum und lassen sich so gut auch für längere Aufenthalte benutzen. Der Nachteil ist, dass der Aufbau schon mal eine halbe Stunde dauern kann. Es gibt noch eine Vielzahl anderer Zelte, diese zwei sind jedoch für den normalen Urlaubseinsatz die gängigsten.

Campen in bequem

Da man in dem Zelt natürlich auch gemütlich schlafen will, sind eine Isomatte und ein Schlafsack unerlässlich. Auch hier ist die Auswahl unendlich – zu empfehlen sind große Luftmatratzen (wenn das Zelt genug Platz bietet), da diese so gemütlich wie eine richtige Matratze sind. Vorsicht sie sind jedoch auch sperrig und schwer. Wer sein Gepäck weiter tragen will oder gar wandert sollte lieber zu leichteren Schaumstoff-Isomatten (wenig Komfort) oder mittelgewichtigen Selbstaufblasbaren greifen. Je nach dem könnte man auch überlegen eine Luftpumpe für die Isomatten mit zu nehmen. Beim Schlafsack fällt die Entscheidung leichter. Einfach anhand der Temperaturwerte überlegen, was für den geplanten Einsatz notwendig ist. Wer im Sommer in Italien zeltet braucht keinen Schlafsack bis -15 Grad. Die Entscheidung zwischen Daune und Kunstfaser ist Geschmackssache. Daune ist leichter und kuscheliger, isoliert jedoch nicht mehr wenn sie nass wird. Kunstfaser ist ein bisschen schwerer aber dafür auch billiger.

Die mobile Küche

Auch ein Kocher und ein Topf Set sind fürs Camping unerlässlich. Sehr zu empfehlen sind die kompakten Spirituskocher, bei denen Topf, Pfanne und Kocher in einem Paket verstaut werden. Etwas mehr Platz brauchen Gaskocher, diese erzeugen dafür mehr Hitze. Wasser kochen dauert mit Spiritus etwa 10 Minuten mit Gas nur 3-5.

Was sonst noch gebraucht wird

Die bisher genannten Dinge sind wohl das grundlegendste, sehr wichtig sind auch noch eine Stirnlampe um nachts aus dem Zelt zu finden und vielleicht eine Lampe zum Aufhängen, wenn man abends noch draußen sitzt. Für diesen Zweck sind natürlich auch Campingstühle ein sinnvolles Gadget, für gemütlichen Luxusurlaub geradezu Pflicht.

Es gibt noch viele Gadgets die einen Campingurlaub versüßen können, ich denke jedoch hier einen guten Überblick über die Wichtigsten verschafft zu haben.