Die Küche als Statussymbol - Bild: Ambro/FreeDigitalPhotos.net

Statussymbol Küche – Kochen in edlem Umfeld

Laut einer Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale in Deutschland, kochen viele Immobilienbesitzer in einer hochwertigen oder sogar luxuriösen Küche. Insgesamt 26% der Deutschen kochen in sehr exquisiter Umgebung, insbesondere Besserverdienende lassen sich die Küchenausstattung einiges kosten.

Selbst wenn das Budget eigentlich gar nicht so hoch ist und an anderen Stellen gespart werden muss, wird immer noch einiges in eine hochwertige oder luxuriöse Küche investiert. Die repräsentative Studie Wohnen und Leben Winter 2012 wurde von immowelt.de durchgeführt.

Die Küche als Statussymbol und Designobjekt

Hochgerechnet entspricht das insgesamt 26% der Deutschen, die sich eine Küche im oberen Preissegment leisten. Grund dafür ist der geänderte Stellenwert der Küche, die längst nicht mehr als Raum zur Zubereitung der Speisen genutzt wird, sondern auch als Treffpunkt für die Familie und Freund, und offensichtlich auch als Vorzeigeobjekt.

Es sind vor allem Wohnungen mit offenem Wohn- und Kochbereich in denen die Küche als Bestandteil des Wohnraums entsprechend integriert wird und somit auch repräsentativ wirken soll. Besserverdienende investieren besonders gerne in die Ausstattung. 40% von Ihnen kochen in einer regelrecht exquisiten Umgebung. Die Überraschung ist, dass auch Geringverdiener darin einen hohen Stellenwert sehen und immerhin 20% in eine hochwertige Küche investieren.

Beamte mögen hochwertige Küchen

Sehr interessant ist, dass es offenbar stark vom Beruf abhängt, welche Küche in der Wohnung steht. 46% der Befragten Personen, die eine hochwertige oder luxuriöse Küche besitzen, sind Beamte. Bei Angestellten leisten sich dagegen gerade einmal 24% eine entsprechende Einrichtung. Mit einfachen Küchenausstattungen kommen vor allem Arbeitssuchende (42%) und Studenten (28%) aus.

Die repräsentative Studie Wohnen und Leben Winter 2012 wurde im Auftrag von immowelt.de durch das Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt, es wurde 1.084 Personen befragt.

Die Einstufung in die Gehaltsgruppen wurde nach folgendem Schema vorgenommen:
Geringverdiener laut Studie sind Ein-Personen-Haushalt mit weniger als 2.000 Euro Nettoeinkommen pro Monat, Zwei-Personen-Haushalte mit weniger als 2.500 Euro monatlich und Drei- bis Vier-Personenhaushalte mit weniger als 3.000 Euro monatlichem Einkommen.