Sukkulenten als lebendige Skulpturen - Bild: obs/Blumenbüro

Wohnraum gestalten: Sukkulenten als lebendige Skulpturen

Düsseldorf (ots) – Die Sukkulente wurde zur Zimmerpflanze des Monats Juni 2013 gewählt und eignet sich hervorragend zur Gestaltung von Wohnräumen.

Im Juni beweist die Zimmerpflanze des Monats, dass erstklassiges Interieur Design auch grün und lebendig sein kann. Sukkulenten haben Teile ihres Körpers zu voluminösen Wasserspeichern umfunktioniert, was ihnen einen außergewöhnlichen und exotischen Look verleiht. Außerdem sind sie als Zimmerpflanzen besonders robust und stecken auch Trockenphasen locker weg.

Die Zimmerpflanze des Monats Juni ist die Sukkulente, im alltäglichen Sprachgebrauch auch als Fettpflanze bekannt. Ihren offiziellen Namen verdankt sie dem griechischen Wort „sucus“, was so viel wie „Saft“ bedeutet. Denn die meisten Sukkulenten haben unter ihrer eher festen Oberfläche ein gelartiges und fettiges Innenleben. Ebenso wie Kamele Wasser speichern und tagelang durch Wüsten ziehen können, tanken Sukkulenten ihren Körper mit Wasser auf Vorrat auf.

Die Klassifizierung der zahlreichen sukkulenten Arten ist nicht auf eine Pflanzenfamilie beschränkt, Sukkulenten finden sich in vielfältigen Gattungen. Entscheidend für die Zuordnung ist allein die Fähigkeit, Wasser im Pflanzenkörper zu speichern. Unterschieden wird dabei zwischen Blatt-, Stamm- und Wurzelsukkulenten, je nachdem, welcher Teil des Körpers als Wasserressource umgebildet wurde.

In vielen kleinen Töpfen nebeneinander aufgestellt, wird die Vielfalt der Sukkulente als Highlight auf dem Küchentisch oder der Anrichte arrangiert. Mit ihren ungewöhnlichen Formen, Farbschattierungen und besonderen Details erscheinen sie wie lebendige Skulpturen. Die wohl bekanntesten Vertreter der Sukkulente sind klassische Kakteen, echte Aloen, weiche Rhipsalis-Arten oder blühende Mittagsblumengewächse.

Das Einzige, was die Pflanze des Monats Juni unbedingt zum Gedeihen benötigt, ist ein heller Standort. Ob grelle Sonne gefällt, hängt jedoch von der jeweiligen Pflanzenart ab. Im Sommer mögen Sukkulenten regelmäßige Wassergaben, im Winter genügt eine Portion Wasser im Monat. Grundsätzlich gilt, dass lieber zu wenig als zu viel gegossen werden sollte, denn faulende Wurzeln lassen die sonst so robusten Pflanzen eingehen.

Weitere Informationen zu Sukkulenten und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf http://www.pflanzenfreude.de.
Die Kampagne „Zimmerpflanze des Monats“ ist eine Initiative des Blumenbüros. Eine Jury aus Vertretern des Zierpflanzenbaus stellt monatlich eine Zimmerpflanze vor, die noch nicht so populär ist oder sich durch eine interessante Geschichte für den Titel qualifiziert.
Mehr über die Pflanze des Monats bei Facebook: http://www.facebook.com/diepflanzenfreude

Zusammenfassung ? Die robuste Sukkulente

Namensherkunft

Der Name Sukkulente kommt von den lateinischen Wörtern „sucus“ für „Saft“ oder „suculentus“ für „saftreich“. Im Volksmund werden die Pflanzen auch Fettpflanzen genannt, denn ihre wasserspeichernden Körperteile sind mit einem dickflüssigen, fettigen Saft gefüllt.

Besonderheit der Pflanze

In rund 70 Pflanzenfamilien, wie Kakteen, Mittagsblumen- und Amaryllis-Gewächsen, existieren sukkulente Pflanzen. Abhängig vom wasserspeichernden Organ, werden diese in drei große Gruppen eingeteilt: Wurzel-, Stamm- und Blattsukkulenten. Dank ihrer wasserspeichernden Fähigkeiten sind Sukkulenten hart im Nehmen und können so auch in Klimazonen gedeihen, in denen gewöhnliche Pflanzen längst aufgegeben hätten.

Pflegetipps

Ort: Bis auf einige wenige Ausnahmen benötigen die Sukkulenten einen sehr hellen Standort. Im Gegensatz zu den meisten Zimmerpflanzen ist direktes Sonnenlicht für die Pflanze des Monats Juni kein Problem.
Temperatur: Hohe Temperaturen fördern die Entwicklung der meisten Sukkulenten, nur einige wenige Arten mögen es etwas kühler.
Wassergabe: In der Wachstumsperiode sollten Sukkulenten regelmäßig gewässert werden. Zwischen den einzelnen Wassergaben muss das obere Substrat vollständig austrocknen. Bei zu hoher Feuchtigkeit besteht die Gefahr, dass die Pflanzen erkranken und die Wurzeln von Fäule befallen werden.
Düngung: Vor allem schneller wachsende Sukkulenten sind dankbar für eine 14-tätige Düngung. Danach sollte das Substrat für circa drei Tage gleichmäßig feucht gehalten werden, damit die Nährstoffe von den Wurzeln aufgenommen werden können.
Im Fachhandel werden rund 20 sukkulente Pflanzenarten ganzjährig vertrieben.